Craftquelle Helles 655

Endlich gibt es jetzt auch das Helle von der Craftquelle. Hier für euch ein paar interessante Infos und Fakten zum Bier:

Eckdaten:

Name: Craftquelle Helles 655
Alkohol: 5,0 Prozent (Stammwürze 12 Grad Plato)
Bittere: 25 IBU
Farbe: 15 EBC
Malz: Wiener Malz
Hopfen: Citra, Cascade (Rohhopfen)

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Zum Brauverfahren:

Als Malz haben wir ausschließlich Wiener Malz verwendet, was dem Bier eine schöne goldige Farbe gibt. Das Craftquelle Helles 655 wurde nach der Hauptgärung zusätzlich mit Citra Hopfenpellets und Cascade Rohhopfen kaltgehopft. Das Bier wurde nicht filtriert und nicht pasteurisiert. Eine ganz leichte Trübung ist deshalb normal.

Nase:

Das Craftquelle Helles 655 entfaltet nach dem Eingießen einen für ein Helles recht intensiven Duft nach Zitrus, Johannisbeere, Kirsche und leicht grasige und brotige Noten.

Geschmack:

Die Kohlensäure des Craftquelle Helles ist angenehm – es perlt fein auf der Zunge. Der Körper ist recht schlank – es wirkt nicht so malzig wie andere Helle und erinnert ein wenig an ein deutsches Pilsener. Von Anfang an sind auch die Hopfenaromen da. Am Gaumen schmeckt man eine ganz leiche, fruchtige Zitrusnote, dann kommt schon die dezente, grasige Bittere vom Cascade. Der Abgang ist kurz und bringt am Ende sogar noch etwas Malzsüße. Dadurch wirkt das Craftquelle Helles sehr trinkbar. Fruchtigkeit, Bittere und Süße sind sehr harmonisch vereint – eine spannende Neuinterpretation des klassischen, bayerischen Hellen.

Foodpairing:

Ich kann mir das Craftquelle Helle 655 gut zu einer zunftigen, bayerischen Brotzeit mit Laugenbrezeln, Obazda, Krautsalat und Weisswürsten vorstellen. Aber auch zu Schweinebraten passt es bestimmt gut. Als Dessert empfehle ich Vanilleeis mit heißen Kirschen. Meine Käseempfehlung ist Camembert.

Die Entstehungsgeschichte:

Ein Helles zu brauen ist eine echte Herausforderung. Während man bei einem IPA mit einer intensiven Hopfung leichte Bierfehler übertünchen kann, geht das bei einem Hellen nicht. Außerdem ist es immer etwas schwieriger, ein untergäriges Bier zu brauen, da es dabei auf eine genaue Temperaturführung bei der Gärung ankommt. So haben wir auch Lehrgeld bezahlt und den ersten Sud wegkippen müssen. Das Bier hat meinen Quaitätsansprüchen nicht genügt. Im zweiten Anlauf ist es dann aber umso besser geworden!

Name und Story:

Wie schon bei meinen beiden anderen Bieren “Rhineland IPA 654” und “Schäl Sick 689” symbolisiert die Zahl “655” den entsprechenden Rheinkilometer. Der Rheinkilometer 655 liegt direkt hinter der Bonner Kennedy-Brücke (stromabwärts) – in etwa auf Höhe der Altstadt.

Eigentlich wollte ich das Bier deshalb “Altstadt Hell” nennen. Schließlich ist die Craftquelle ja im Herzen der Bonner Altstadt beheimatet. Allerdings wird das Bier nicht in der Bonner Altstadt gebraut, sondern bei Lukas Zimmermann in Walberberg im Vorgebirge. Mit meiner kleinen Brauanlage kann ich nur ca. 40 Liter Bier brauen, was natürlich zu wenig ist. Wo das Bier gebraut wurde steht zwar auf den Etikett – um jedoch erst gar keinen falschen Eindruck zu erwecken, habe ich das “Altstadt” weggelassen. Dennoch widme ich dieses Bier der Bonner Altstadt und seiner wunderbaren Kirschblüte, die mich jedes Mal im April beeindruckt und die ich direkt vor meinem Laden bewundern kann.