Craftquelle Rheingold 645

Jetzt gibt es auch ein sehr leckeres Herbst- und Winter Bier von Craftquelle Bonn. Hier stelle ich Euch das neue Bier kurz vor:

Eckdaten:

Name: Craftquelle Rheingold 645
Alkohol: 5,7 Prozent (Stammwürze 14,2 Grad Plato)
Zutaten: Gerstenmalz*, Hopfen (Magnum, Northern Brewer), Zuckerrübensirup, Hefe
Stil: Brown Ale

Zur Shopseite

Zum Brauverfahren:

Das Craftquelle Rheingold 645 ist ein obergäriges Brown Ale mit einer Besonderheit. Im Gärtank haben wir Zuckerrübensirup (Grafschafter Goldsaft) hinzugegeben, der typisch fürs Rheinland ist und in der Region (Meckenheim) produziert wird. Die dunkle Farbe kommt vom Röstmalz und dem Zuckerrübensirup. Das Bier wurde weder filtriert und noch pasteurisiert.

Das Rheingold 645 ist ein wunderbares Herbst- und Winterbier

Nase:

Das Craftquelle Rheingold 645 entfaltet nach dem Eingießen einen betörenden Duft nach Herbst- und Winter: Noten von Karamellschokolade, Malz und Rübenkraut strömen in die Nase und wecken Assozationen von gerösteten Kastanien und Weihnachsplätzchen.

Geschmack:

Die Kohlensäure des Craftquelle Rheingold 645 ist eher schwach, ähnlich wie bei einem Stout. Der Körper ist recht vollmundig und erinnert ein wenig an den Bierstil Münchener Dunkel. Von Anfang an ist auch das intensive Rübenkraut-Aroma da. Zusammen mit der Karamellnote erinnert der Geschmack auch an Süßholz oder Lakritze aber auch an geröstete Kastanien. Der Abgang ist kaum bitter aber auch nicht zu süß. Eine ganz leichte Kaffeenote kommt noch zum Vorschein. Ein wunderbares Herbst- und Winterbier.

Foodpairing:

Ich kann das Craftquelle Rheingold 645 sehr gut zu rheinischem Reibekuchen oder Wildbraten empfehlen. Auch als Dessertbier macht es zu Schokotorte, Weihnachstollen oder zu Mousse au chocolat eine gute Figur. Meine Käseempfehlung ist französischer Morbier oder Comte.

Das Rezept habe ich zusammen mit den BrewSistas – drei MikrobauerInnen aus Köln entwickelt

Die Entstehungsgeschichte:

Ich wollte mit diesem Bier ein leckeres, dunkles Herbst- und Winterbier brauen. Nach einigen Testsuden in der heimischen Braustätte mit Dubbel und Brown Porter war ich noch nicht ganz zufrieden. Die richtige Dosierung des Zuckerrübensirups war nicht ganz einfach zu finden. Bei einer gemeinsamen Verkostung mit den Brewsistas haben wir uns dann auf ein Brown Ale Rezept geeinigt. Der dann gebraute Testsud hat uns gleich überzeugt und so ist es dann auf der größeren Anlage der Sistas gebraut worden.

Name und Story:

Wie schon bei meinen beiden anderen Bieren “Rhineland IPA 654” und “Schäl Sick 689” symbolisiert die Zahl “645” den entsprechenden Rheinkilometer. Der Rheinkilometer 645 liegt auf der Höhe von Königswinter und dem Drachenfels. Diesen Kliometer habe ich gewählt weil man von Meckenheim aus in gerader Line zum Rhein ziemlich genau den Drachenfels sieht. Dazwischen liegen die Rübenfelder mit den Zuckerrüben aus denen der Graftschafter Goldsaft gemacht wird.

Gebraut wurde das Bier letzlich in Hürth in der kleinen Mikrobrauerei der BrewSistas – drei Kölner BrauerInnen, die auch eigene tolle Biere brauen, die Ihr auch in der Craftquelle kaufen könnt. Mit diesem Bier möchte ich geschmacklich an alte Traditionen im Rheinland anknüpfen und für mich bedeutet eine herrliche Stulle mit Eifeler Landbrot und Grafschafter Goldsaft einfach Heimat.